5. März 2013

UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)

Auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft

Auf der Grundlage eines Kreistagsbeschlusses des Kreises Nordfriesland aus dem Dezember 2012 fand am 5. März 2013 eine Informationsveranstaltung zu den Anforderungen aus der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) statt. Die Informationsveranstaltung hatte das Ziel, breit über die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) zu informieren und den weiteren Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Einrichtungen, Betroffenen und Interessierten zu stärken.

Das im Jahre 2006 bei der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedete und im Jahre 2008 in der Bundesrepublik Deutschland ratifizierte Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der die Menschenrechte von Menschen mit Behinderung vor dem Hintergrund ihrer speziellen Lebenssituation konkretisiert, um deutlich zu machen, wie die Gesellschaft ihnen die gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen kann und muss. In der Bundesrepublik Deutschland trat der völkerrechtliche Vertrag im Jahre 2009 in Kraft.

Die Einrichtungen der Stiftung Uhlebüll wenden bereits unterschiedliche Aspekte der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in der praktischen Arbeit an. Auch der eingeschlagene Weg in eine sozialraumorientierte Eingliederungshilfe im Kreis Nordfriesland unterstützt die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

 

Eigentlich geht Inklusion ganz einfach:

Jeder Mensch mit Behinderung oder einer Benachteiligung welcher Art auch immer, soll die Wahl haben, dort zu leben, zu wohnen, zu arbeiten und zu lernen, wo alle anderen Menschen es auch tun. So einfach es klingt, so schwierig ist es in der Umsetzung. Denn, um Inklusion Wirklichkeit werden zu lassen, muss die Gesellschaft (das Gemeinwesen) dazu bereit und befähig sein, alle Menschen, die anders sind, anzunehmen, aufzunehmen und mitleben zu lassen.

 

Und so kann es gehen:

Menschen mit einer Behinderung engagieren sich als Experten in eigener Sache und fordern ihr Recht auf Teilhabe ein. Menschen ohne eine Behinderung zeigen bürgerschaftliches Engagement. Soziale Organisationen wie die Stiftung Uhlebüll  erbringen ihre Unterstützungsleistungen an den Orten, die auch von Menschen ohne Behinderung genutzt werden und die Leistungsträger (z.B. der Kreis Nordfriesland) schaffen hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen.

Ziel der Stiftung Uhlebüll ist es, die bereits vorhandenen Unterstützungsangebote auf ihre Inklusionstauglichkeit hin zu überprüfen ggf. zu verändern und neue inklusive Angebote zu entwickeln sowie sich aktiv an der Sozialraumentwicklung des Kreises Nordfriesland zu beteiligen, über die Verbandszugehörigkeit zum PARITÄTISCHEN SH die gesetzlichen Voraussetzungen für Inklusion zu überprüfen und ggf. Vorschläge für ihre Anpassung zu machen.

UN-Behindertenrechtskonvention (PDF 4,2 MB) (UN-BRK).


Wir wollen diesen Weg gemeinsam beschreiten!



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