September 2012

Betriebsrente wird immer wichtiger!

„Die Rente stellt die Verstetigung des Lebenseinkommens dar“, sagte 1982 der damalige Sozialminister. Er sagte auch: „Die Rente ist sicher.“ Allerdings hat er uns nicht gesagt, in welcher Höhe diese Rente sicher ist.

Nur einige Jahre später stellte er fest: „Die Rente sichert den altersgemäßen Grundbedarf.“
Schon allein zwischen dem ersten und dem letzten Satz liegen Welten.

 

Als 1992 die Uhlebüller Wohnstätten gGmbH, also die Vorläuferin der Stiftung Uhlebüll, daraufhin die betriebliche Altersversorgung einführte, wurden die damals Verantwortlichen ausgelacht.

Die UWG war mit den wenigen Mitarbeiter/innen die sie damals hatte, die kleinste Betriebsrentenkasse Deutschlands.
Heute bleibt den Spöttern von damals das Lachen im Hals stecken, denn wie sich heute zeigt, wird selbst das Einkommen vollzeitbeschäftigter Erzieher/innen oder Altenpfleger/innen nicht ausreichen, mit der gesetzlichen Rente „den altersgemäßen Grundbedarf“ abzudecken, von der „Verstetigung des Lebenseinkommens“ ganz zu schweigen.

 

Zwar kann die betriebliche Altersversorgung die gesetzliche Rente nicht ersetzen, doch ist sie ein wichtiger Baustein dazu, der heute prognostizierten Altersarmut zu entgehen.  
In der Präambel der ersten Betriebsvereinbarung zur Betrieblichen Altersversorgung stand, dass das Alterseinkommen aus drei Säulen bestehen muss: 

  • Der gesetzlichen Rente,
  • der betrieblichen Rente und
  • der privaten Vorsorge.


Die Stiftung Uhlebüll hat auch in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten an dem Erhalt der betrieblichen Altersversorgung festgehalten, obwohl diverse Berater dringend empfohlen hatten, diese Betriebsrentenkasse wieder zu schließen.
Ja wir gingen sogar noch einen Schritt weiter. Es wurde uns immer und immer wieder angeraten, das Geld dann doch wenigstens in Aktien, in Fonds oder in Staatsanleihen anzulegen und/oder mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung ein Versicherungsunternehmen zu beauftragen.
Auch diesem Ratschlag sind wir nicht gefolgt und haben – wie sich heute zeigt - gut daran getan.


Viele Fonds sind heute nicht mehr das Papier wert, auf welches sie gedruckt wurden und etliche Versicherungsunternehmen haben laut jüngsten Presseberichten erhebliche Schwierigkeiten, die erforderlichen Zinsen für ihre Versicherungsverträge zu erwirtschaften.

 

Die Stiftung Uhlebüll hat ihre Mittel in den Bau von dringend nachgefragten Wohnraum investiert. Uns kann also die seit Jahren herrschende Finanzkrise zumindest in dieser Hinsicht schlicht und ergreifend „kalt lassen“.
Jüngste Berechnungen eines Finanzmathematischen Instituts , welche die Stiftung Uhlebüll im Mai 2012 in Auftrag gegeben hatte, ergaben, dass die Stiftung zumindest in den kommenden 30 bis 35 Jahren in der Lage sein wird, ihren Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung nachzukommen.
Berechnungen über diesen Zeitraum hinaus, wären allerdings reine „Kaffeesatzleserei“. Es wird darauf ankommen, dass die zukünftig Verantwortlichen sehr genau hinhören, was ihnen Banker und Berater empfehlen und beobachten, wie sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland und in Europa entwickelt und entsprechend reagieren.

 

Klar ist allerdings: Es lohnt sich bei der Stiftung Uhlebüll einen Arbeitsplatz zu haben.



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