Leistungen der medizinischen Behandlungspflege

Das Heim erbringt Leistungen der medizinischen Behandlungspflege auf der Grundlage des Rahmenvertrags nach § 75 SGB XI.
Bei den Leistungen der medizinischen Behandlungspflege handelt es sich um Kooperationsaufgaben von behandelnden Ärzten der Heimbewohner und den Pflegekräften des Heims. Die Pflegekräfte wirken an der ärztlichen Diagnostik und Therapie der behandelnden Ärzte mit. Sie unterstützen die Ziele ärztlicher Behandlung durch pflegerische Maßnahmen und führen ärztlich veranlasste und verordnete Maßnahmen der medizinischen Behandlungspflege durch.

Die Pflegekräfte des Heims dürfen auf Veranlassung der behandelnden Ärzte Leistungen der medizinischen Behandlungspflege nur unter folgenden Voraussetzungen durchfuhren:

  • wenn sie vom behandelnden Arzt veranlasst und dokumentiert sind,
  • wenn die persönliche Durchführung durch den behandelnden Arzt nicht erforderlich ist,
  • wenn für die Durchführung entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen,
  • wenn dem Mitarbeiter im Einzelfall kein Weigerungsrecht zusteht,
  • wenn der Bewohner mit der Durchführung der Maßnahme durch Pflegekräfte des Heims einverstanden ist und im übrigen in die ärztliche Heilbehandlungsmethode eingewilligt hat.

Ärztlich delegierte Leistungen der medizinischen Behandlungspflege können vom Heim nur erbracht werden, wenn dadurch die Leistungen der Pflege in dem erforderlichen Umfang und in der erforderlichen Qualität nicht gefährdet werden.
Das Heim verpflichtet sich, die Ärzte rechtzeitig davon zu unterrichten, wenn bestimmte Maßnahmen der medizinischen Behandlungspflege von Pflegekräften nicht erbracht werden können.

Die Versorgung der Patienten mit den notwendigen Medikamenten erfolgt durch öffentliche Apotheken. Das Heim übernimmt auf Wunsch der Bewohnerin/des Bewohners die Beschaffung, Verwaltung und Aufbewahrung der Medikamente.

Die freie Arztwahl der Bewohnerinnen und Bewohner wird garantiert. Das Heim ist auf Wunsch bei der Vermittlung ärztlicher Hilfe behilflich.

Das Heim stellt der Bewohnerin/dem Bewohner die erforderlichen Pflegehilfsmittel i. S. des § 40 SGB XI zur Verfügung.

Medizinische Hilfsmittel i. S. des § 33 SGB V werden vom Heim grundsätzlich nicht zur Verfügung gestellt, es sei denn, das Heim verfugt tatsächlich über ein geeignetes Hilfsmittel für die/den jeweilige/n Bewohnerin/Bewohner.

Therapeutische Leistungen

Zur Vermeidung und zur Minderung der Pflegebedürftigkeit kommen auch für Heimbewohner Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation in Betracht. Hierzu gehören Leistungen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.
Das Heim wird bei der Pflegeplanung in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt auf Möglichkeiten der Rehabilitation achten und zur Sicherung des Rehabilitationserfolges mit dem behandelnden Arzt und Therapeuten zusammenarbeiten.
Therapeutische Leistungen der Physiotherapie und Ergotherapie sind nicht Bestandteil der Heimleistungen. Sie werden durch externe Therapeuten auf Verordnung des Arztes erbracht.




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